Der Herr der Trails: Die Gefährten.

(Hier geht’s zu Teil I der Saga.)

Dies‘ ist die Geschichte des zukünftigen Weltherrschers. Es ist die Geschichte eines größenwahnsinnigen, aber durchaus sympathischen jungen Trailbit. „Trailon“ hatte die Trailbits aus ihrem Revier vertrieben und sich ihre Mittelgebirge zu Eigen gemacht. Den Trailbits blieb nichts anderes übrig, als sich in die Welt der Tarmacs zu begeben und ein Leben unter ihnen zu führen. DeZuWe passte sich an die Regeln der Tarmac-Gesellschaft an, doch war diese Anpassung mit hohem persönlichen Stress verbunden. Die Vehikel, mit denen die Tarmacs durch die Stadt düsten, waren ihm Suspekt. Sie flößten ihm Angst ein. Während seine Vorfahren noch gänzlich die Wälder bewohnten und von ihnen lebten, war das nun nicht mehr möglich. DeZuWe studierte die Wissenschaften der Tarmacs mit dem klugen Hintergedanken, dieses Wissen zum Vorteil seiner Art zu nutzen.

Das Leben unter den Tarmacs nötigte die Trailbits dazu, sich zu tarnen. Vorrausgesetzt, sie wollten ihren Sport ausüben. Auch DeZuWe hatte einen Weg gefunden, sich zu tarnen. Er ließ den Rucksack weg, den ein Trailbit oftmals auf seinen Erkundungstouren mit sich nahm. Der Rucksack hätte ihn nur verraten und den Zorn „Trailon“s auf sich gezogen, der sein „Auge“ überall hatte und die Merkmale eines Trailbits schnell ausmachen konnte. So zog DeZuWe sich schlabbrige Hosen und grelle bunte Shirts mit pinken Eichhörnchen darauf an. Es war die perfekte Tarnung.

DeZuWe hatte einen Plan: Er wollte die Gesellschaft des Guides dazu nutzen, die Heimat der Trailbits der Bergstraße und des Odenwaldes von „Trailon“ zu befreien. In geheimer Mission und vor Anbruch des Tarmac-Tages fuhr er in einem Schienenwagen hinaus und erkundete die Wege für eine potentielle Wiedereroberung der Außengebiete. Er wagte sich in das Herz von „Trailon“s Hoheitsgebiet…

DeZuWe erklomm den geheimen Pfad zum Melibokus hinauf und diesmal blieb das Astloch stumm, aus dem Gantrail und Trailuman noch einige Monde zuvor zu ihm sprachen. Neben der Gesellschaft des Trails wollte DeZuWe auch die Tierwelt auf seine Seite bringen. Durch die Vertreibung des Trailbits war die Freundschaft zwischen dem Volk der Tiere und dem Volk der Trailbits zerbrochen. Auf seinem beschwerlichen Weg begegnete DeZuWe einem Fuchs, einem Reh, einer Herde Rindern, diversem Kriechgetier und Vögeln. Sie waren scheu, doch DeZuWe schaffte es, ihm seine Botschaft zu übermitteln.

Heimlich, still und leise bewegte er sich an den zwei Türmen vorbei auf einen stillen und verlassenen Pfad, durch Bäume und Blätter gut vor den Wachposten „Trailon“s geschützt. Er durchquerte das Biotop, welches besonders stark von Tieren frequentiert wird und passierte nach einiger Zeit einen der Schotterwege, die die Tarmacs in die Wälder frästen. Auf leisen Sohlen überquerte er diese und kam an einer geschliffenen Festung vorbei. Um zum Felsenmeer zu gelangen musste er eine der Hauptversorgungsrouten der Tarmacs überqueren, doch zu der Tageszeit war die Gefahr gering, von einem der Blechmonster gefressen zu werden.

Er betrat nun das verlassene Gebiet des Odenwaldes. Diese Gegend war nicht so rau wie die Bergstraße und von den Tarmacs zuasphaltiert. Zumindest die Zuwege in die Wälder. Schnell ließ der die Siedlungen der Tarmac-Außenposten hinter sich und stellte fest, dass sie mit ihren Vollerntern Teile seiner geheimen Pfade zerstört hatten. Aus ihnen waren nun Lichtungen geworden und sehr gefährlich. Gerade für eine Horde Trailbits. Die Wege wurden wieder zunehmend rauer und er erreichte das Felsenmeer. Die Trailbits erzählen sich die Sage, dass es vor vielen vielen Jahren zwei Riesen gab, die auf den gegenüberliegenden Bergen wohnten und sich mit Steinen bewarfen. Der eine Riese hatte viel mehr Steine und begrub den anderen Riesen unter einem Meer aus Felsen. DeZuWe sande einen Stillen Gruß unter die Steine, denn er meinte den Riesen wimmern zu hören, als er durch das Meer schlich.

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Auf Dauer war es sehr gefährlich, alleine durch Trailons Hoheitsgebiet zu laufen. Doch weitere Expeditionen waren zwingend notwendig. Aus diesem Grund rief DeZuWe die Gefährten:

Der General. Der Samurai. Der Ziegenpeter. Der zukünftige Weltherrscher.

Die Gefährten setzten sich aus den furchlosesten der Trailbits zusammen. Voran ging der General, der sein Lager aus Trotz vor Trailon gleich vor seinen Toren aufschlug und dessen Rauschebart jeden Tarmac das Fürchten lehrte. Der Samurai war der flinkeste und fitteste unter den Gefährten. Durch seine enormen Downhillqualitäten und seiner Schnelligkeit war er der ideale 1-Trailbit-Spähtrupp hinter feindlichen Linien. Nicht zu vergessen Ziegenpeter, dessen orangener Hut und Name die Tarmacs dazu verleitet, ihn zu unterschätzen. Doch Ziegenpeter ist der Meister des gehobenen Worts und ein ausdauernder Trailbit zugleich. Der Samurai und der Ziegenpeter waren eigens aus dem äußersten Norden des hessischen Trailbitreiches angereist. Sie scheuten keine weiten Wege und kamen dem ZuWe zur Hilfe.

Mit den Gefährten wagte sich DeZuWe erneut in Trailons Hoheitsgebiet. Die widrigen Bedingungen konnten dieser furchtlosen Gruppe nichts anhaben.

Die Gefährten.

DeZuWe zeigte den Gefährten seine Angriffsroute für den finalen Schlag gegen Trailon. Er suchte ihren Rat und fand Unterstützung für sein Vorhaben. Die Gefährten zeigten sich begeistert von der ausgeklügelten Route und gaben dem ZuWe grünes Licht und vorallem Mut. In schwierigen Zeiten wie diesen sind treue Gefährten, welche widrigsten Bedingungen trotzen, Mangelware.

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Die Gesellschaft des Guides entwickelt ihre eigene Dynamik und war für DeZuWe nicht mehr alleine zu stemmen. Er brauchte Hilfe.

Der Dicke und das Kamel.

Der Dicke und das Kamel.

DeZuWe bat Stephan um Hilfe. Stephan hat ein großes Läuferherz, viel Erfahrung auf Trails und kennt sich bestens im Revier aus. Er konnte der Strecke den nötigen Feinschliff geben und wird sich um die Rennpferde unter den Teilnehmern kümmern.

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Es ist angerichtet…

 

Ein Gedanke zu „Der Herr der Trails: Die Gefährten.

  1. Steve sagt:

    Ich bin gespannt.
    Ich habe einen Späher vor Ort der mir auf der Reise ins ferne Kanada von den Abenteuern berichten kann.

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