Dankeschön.

Wenn mich jemand fragt, was Trailrunning oder Trampelpfadlaufen so toll macht, dann nenne ich als erstes die Schönheit der Natur und das Laufen abseits befestigter Wege.
Das Auf und Ab.
Die Ruhe, wenn man alleine im Wald ist.
Nach und nach sagte ich dann: Die vielen tollen Menschen, die man dadurch kennenlernt.

Ein Jahr ist keine lange Zeit, doch die Trampelpfadlauferei hat mir viel Spaß bereitet und dazu gehörst auch du!
Aus diesem Grund möchte ich DANKE sagen und widme den folgenden Beitrag euch und dir ganz speziell!
(Falls ihr euch hier nicht wiederfindet, dann schaut doch mal gaaaanz unten nach 😉 )

Es ist offiziell: Ich bin „Trampelpfadläufer“

Als ich vor knapp einem Jahr das Trampelpfadlaufen für mich entdeckte lief ich alleine durch die Gegend und fand das auch anfangs gut so. Niemand, der mich nach Bestzeiten fragt und auf den Wegen war ich auch meist allein.
Das erste TRAIL-Magazin durchgelesen und trotzdem ließ ich den ersten Revierguide aus, weil ich mich wegen den krassen Leuten nicht hintraute.
Mit dem Mut kam die Fahrgemeinschaft und ich lernte Martin und Steffen kennen…

Fremdlinge 😉

…und so wurde aus einer Fahrgemeinschaft eine Freundschaft. Zunächst trafen wir uns gemeinsam zum Laufen und schmiedeten pläne. Steffen lud uns eins ins Kühtai ein…

Kühtai.

…wo ich zum ersten Mal die Berge als Läufer erlebte. Die Berge die ich vorher öde und langweilig fand.

Im Anschluss liefen wir den Basetrail wo wir zwar getrennt ins Ziel kamen, das Erlebnis aber gemeinsam erlebten. Meine erste offizielle „Trailrunning“-Veranstaltung oder wie Steffen es mal passend sagte:
„Letztes Jahr bin ich hier alleine den Supertrail gelaufen. Das ist zwar schön, aber mit Gleichgesinnten ist das alles viel schöner.“ Wie recht er doch hat!
Meine zweite „Traillrunning“-Veranstaltung sollten dann auch gleich die 4-Trails sein. Auch hier wurde ich von meinen „Spezies“ begleitet und unterstützt.

Ein besonderes Dankeschön gilt deshalb Steffen und Martin!

Doch ich springe in der Zeit. Kommen wir zurück zum Jahresanfang:

Der erste Revierguide und die Erkenntnis, dass die Leute zwar krass sind, man ihnen Details aber aus der Nase ziehen muss, weil sie kein großes Geschiss um Erreichtes machen und einfach nur gemeinsam Spaß haben wollen. „Schwarze Schaafe“ gibt es auch im Trailrunning, aber das hält sich doch arg in Grenzen.

Kurz nach dem Revierguide kannte ich auf diesem Gruppenfoto kaum jemanden. Das sollte sich ändern. Spontan sehe ich da Jens, Dirk, Björn, Sebastian und Holger müsste dort auch irgendwo sein. Um nur die zu nennen, die mir spontan einfallen.
Von den erfahrenen Hasen sollte ich im Verlaufe meines ersten Jahres ungemein viel Lernen…

Man machte mich auf diesen Kerl aus dem Taunus aufmerksam, der den Leuten dort sein Revier zeigt…

Pulverschneetour bzw. die Erfindung des „Rodelrunnings“

…und so lernte ich Björn, Stefan, Berend, Andreas, Steffi und den restlichen Mob aus dem Taunus kennen. Erstgenannter Hüne sollte dann so etwas wie ein Mentor für mich werden. Verrückt. Viele Läufe sollte ich nach der legendären Pulverschneetour im Februar noch im Taunus machen. Kurz darauf standen auch schon die nächsten Ausflüge beim 1. TRAILrunning Taunus Weekend an.

Welch geballte „Erfahrung“ (Gell, Carsten 😉 ) in dieser Gruppe steckt, ahnte ich am Freitagabend noch nichtmal ansatzweise. Jens beispielsweise war im Jahr zuvor sowohl die 4-Trails als auch den TAR gelaufen und bei letzterem sogar 10. geworden. Ich traute mich anfangs tatsächlich nicht ihn anzusprechen. Zu sehr war ich geschädigt von anderen Sportarten wo „gestandene“ Spieler eine gewisse Aura der Unantastbarkeit umgibt. Nicht nur mit Jens führte ich aufschlussreiche Gespräche, sondern auch mit allen anderen Teilnehmern, auf die ich jetzt nicht einzeln eingehen möchte. Ihr wisst wer ihr seid.
Gelernt habe ich an diesem Wochenende jedenfalls sehr viel. Sowohl über meinen eigenen Körper und dessen Grenzen, über die Erfahrungen meiner Mitläufers und dass das Laufen unter Gleichgesinnten doch total schön ist.

Das ist ein Normalsterblicher bin, musste ich auch bei einem Ausflug in die Eifel merken. „Dem Holger sein Revier“. Anfangs bat ich ihn nur um einen .gpx Track den ich alleine ablaufen könnte, da ich nicht ansatzweise daran dachte ihn zu fragen ob er mit mir läuft. Wieder dachte ich, er ist zu krass für mich. Was er auch ist, aber er bestand darauf mich zu guiden und so musste er mich regelrecht die Hügel hochschubsen und dabei zusehen wie ich mir zum ersten und bisher letzten Male während eines Laufes das gefrühstückte zweimal durch den Kopf gehen ließ. Daneben lernte ich, dass „Traillrunning“ keine Leistungsklassen im eigentlichen Sinne kennt.

Wie man unschwer erkennen kann, hat es mir THR33KY ziemlich angetan. Warum? Weil ich mich zum ersten Mal mit einem Klamottenlabel identifizieren kann. Das ist das richtige Wort. Identifizieren. Zuallererst sehen die Sachen ja mal richtig geil aus. Für mich schrie THR33KY nach Wir-nehmen-uns-nicht-so-ernst-und-haben-Spaß-dabei. Mit einer Truckerhat über Trampelpfade laufen und ein Shirt mit einem pinken Eichhörnchen tragen? Ist lässig. Aber merkste selbst.
THR33KY ist für uns alle ja soetwas wie ein Kompass geworden, der uns den richtigen Weg zeigt. Und dieser heißt Freu(n)de, Spaß und Dreck 😉

Mir wurde die Ehre zu Teil, die Köpfe hinter dem Label persönlich kennenlernen und das Hauptquartier besuchen zu dürfen. Ich lernte eine andere Facette von „Passion“ und ganz nebenbei ein anderes Laufrevier kennen.

Aus einer losen Verabredung („Lass doch mal mit’m Zwiebel im Siebengebirge laufen. In kleinem Kreis.“) wurde der 7-HILL-THRILL, wo ich andere THR33KY-Afficionados (und die, die es noch werden sollten) kennenlernte. Einen kunterbunteren Haufen verrückter und spaßiger Menschen habe ich bis heute nicht auf einem Fleck gesehen. Der zweite 7-HILL-THRILL folgt jedoch bald…
Der Spaß wuchs mir über den Kopf, ich kam aus mir raus (nennen wir es mal so) und wurde zu dem schizophrenen Typen…

…der ich bin bzw. den ihr aushalten müsst.

Und das seid alles ihr Schuld!

Da ich auf dem ersten Revierguide soooooviel Spaß hatte und sooviele Leute kennenlernte wurde das Prinzip „Revierguide“ zu soetwas wie einer Institution und dankenswerterweise konnte ich mit eurer Hilfe auch 5 von 6 Revierguides besuchen.

Der Mob in Freiburg.
Harzer Jungs in Kassel. Patrick hat’s im Griff.

Ich habe in dem einen Jahr viel von Deutschland, Österreich und der Schweiz gesehen. Besser gesagt habe ich vieles erlebt.

Diese Bilder geben nur einen sehr kleinen Ausschnitt aus dem bisher erlebten wieder. Es gibt viele, die hier nicht namentlich genannt werden, weil ich sie schlicht und ergreifend vergessen habe, es kein schönes Bild von uns beiden gibt oder weil ich es nicht geschafft habe dich in meine Geschichte hier unterzubringen.

Mein Dank geht raus an das TRAIL-Magazin, durch die ich erst zum Trailrunning kam.
Mein Dank geht raus an alle, die meinen Blog regelmäßig lesen und mir eine Plattform bieten, mich selbst zu entfalten.
Mein Dank geht raus an alle, die mal mit mir gemeinsam gelaufen sind und mit denen ich währenddessen einen Plausch gehalten und gelacht habe.
Mein Dank geht raus an alle, die mich irgendwohin mitnahmen und dafür kein Spritgeld haben wollten.
Mein Dank geht raus an alle, die mich beherbergten/mich in ihrem Revier herumführten.
Mein Dank geht raus an alle, die ich noch nicht gesehen habe und es in Zukunft tun werde.
Mein Dank geht raus an dich.

2 Gedanken zu „Dankeschön.

  1. Steve Auch sagt:

    Als nächstes kommst du mal runter nach Bayern…Finger auf die Karte…ganz runter…ganz in den Osten!
    Grip und ich warten auf dich!

    Auf das nächste Jahr und viele tolle Erlebnisse!

  2. Hey Orkan, wieder mal ein sehr gelungener Artikel! Vielleicht habe ich ja auch bald mal die Ehre! Mach weiter so! Gruß Jörg

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