Ein Schritt zurück, zwei Schritte vorwärts.

Seit ich regelmäßig laufe, bin ich viel seltener krank. Weniger entzündete Hälse, weniger Husten und so weiter. Sehr erfreulich und eine Tatsache mit der ich sehr zufrieden bin.
Als mein Mitbewohner eine Magen-Darm-Grippe bekam, leuteten die Alarmglocken. Jetzt aufpassen und nicht anstecken. Zwei Tage später hat es auch mich voll erwischt…

Die Details erspare ich an dieser Stelle. Doch eine ganze Nacht zwischen Toilette und Bett hin und her zu pendeln war kein Spaß und am Tag danach habe ich auch das Bett gehütet.

Am Montag fühlte ich mich schon wesentlich besser und ging auch gleich ins Tischtennistraining. Ich fühlte mich schlapp. Wird schon wieder.
Am Tag darauf war ich schwimmen und hatte das Gefühl, dass ich gleich absaufe. Ich tat es mit zu wenig Übung ab. Immerhin war es schon einige Zeit her, dass ich regelmäßig schwimmen war.
Am Donnerstag dann endlich wieder laufen. Die Freude wich einer zweistündigen Quälerei. Die Anstiege ging ich mehr hoch als das ich sie lief. Und da es meine Heimstrecke war, wusste ich, dass ich es kann. Was mein Befinden natürlich noch einen Knick gab. Wo vorher immer die Ermüdung der Beine die Grenze war, hatte ich jetzt das Gefühl, dass mit der Krankheit auch die Ausdauer weg war.
Gequält und unzufrieden kam ich zu Hause an und machte mir sorgen.

Doch die heute endende Woche war schon wesentlich erfolgreicher. Am Montag kam ich in strömendem Regen nach Hause und dachte: „Hoffentlich regnet es noch länger“. Ich liebe regnerische Herbstläufe. Ist der Himmelgrau, schaut man sich einfach eine Etage tiefer um. Brauner Matsch, noch grüne und schon gelbe/rote Blätter. Wunderbar.
Im Treppenhaus schnürte ich die Schuhe als mein Nachbar aus der Haustür kam und mich verdutzt fragte: „In dem Wetter willst du laufen gehen?“. Als ich antwortete: „Ja, sicher. Macht doch am meisten Spaß“ schüttelte er verständnislos den Kopf.
Als ich im Regen loslief und im Regen meine Bergintervalle begann, war ich wieder blendend gelaunt. Schlaff? Müde? Keine Spur.
Das Herbstwetter dauerte auch am Donnerstag an. Als die Hose nach zwei Stunden Bergauf/Bergab bis zu den Oberschenkeln im Matsch versunken ist und die Schuhe auch nicht mehr ihre ursprüngliche blaue Farbe trugen, war das Glück perfekt.
Heute konnte ich auch wieder in tollem Herbstwetter im Matsch rumtollen. Die Woche lief also sehr gut für mich und machte mir ein weiteres Mal klar, was für ein kostbares Gut die Gesundheit des eigenen Körpers ist.

Nach dem Marathon habe ich wieder angefangen Stabilitätsübungen auf der Isomatte zu machen und gehe seit letzter Woche regelmäßig schwimmen. Spiele weiterhin Tischtennis und laufe genausoviel. Ich esse bewusster und gesünder (immernoch und nochmehr). Viel Aufwand, der sich lohnt. Das Wohlbefinden steigt ungemein und das ist ein sehr gutes Gefühl. Die Kilos purzeln und der Blick in den Spiegel wird immer erfreulicher…

Anfang November 2012
Anfang November 2012 – Mit 15 kg weniger

… und das findet anscheinend auch die lokale Zeitung 😉

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